C.S.I.R Das Expeditionskorps


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Corpo di spedizione italiano in Russia, Offiziell entstand das C.S.I.R am 09. Juli 1941. General des etwa 60.000 Mann zählenden Armeekorps wurde Generalleutnant Giovanni Messe. Mussolini kümmerte sich höchst persönlich um die Truppen, die er an die Ostfront schicken wollte. Zwei motorisierte Infanteriedivisionen "TORINO" und "PASUBIO" wurden ergänzt durch die Kavalleriedivision (CelereDiv) "PRINCIPE AMEDEO DUCA d´AOSTA".

Das Expeditionskorps

 Am 11.Juli 1941 begann die Verlegung des C.S.I.R. an die Ostfront. Mit der Eisenbahn fuhren die Italiener über den Brenner und Richtung Salzburg-Wien-Budapest-Ostungarn an die rumänische Grenze. Die ersten Einheiten trafen am 17. Juli im Raum Maramarossziget ein.

Seine Truppen waren noch nicht im Einsatz, als sich Mussolini schon mit dem Gedanken trug, ein zweites Armeekorps nach Osten zu verlegen: wie er sich seinem Generalstabschef Cavallero äußerte, wollte er im Russlandfeldzug keineswegs hinter anderen, kleineren Staaten zurückstehen.

Doch die verantwortlichen im italienischen Generalstab erkannten die Mängel. Die für die Ostfront bestimmten Truppen hatten viel zu schwache Panzerabwehrkanonen, ihre leichten Panzer des Typs L3/35 waren für diesen Einsatz von vornherein ungeeignet und was die Motorisierung betraf, so verfügte das gesamte Expeditionskorps lediglich über zwei LKw-Einheiten. Die Bezeichnung „Transportables Armeekorps“ war also falsch.

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Das italienische Expeditionskorps wurde der Heeresgruppe Süd unterstellt und als Armeereserve der deutschen 11. Armee bestimmt. Generalleutnant Messe hatte sein Korps im Raum Jampol Galizien zu versammeln.

Eine wahre Euphorie herrschte unter den Soldaten des C.S.I.R. Sie sahen die Rote Armee zerschmettert am Boden liegen und hatten Angst, sie kämen zu spät, um in den Kampf einzugreifen.

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Messe war mit dem Kampfgeist, als auch mit der Disziplin seiner Truppe mehr als zufrieden.

Kampfeinsatz des C.S.I.R.

 Nach langem Ringen mit der Führung der deutschen 11. Armee, kam es im August für die Infanteriedivision „PASUBIO“ zur ersten Feindberührung bei Jesnaja Poljana. In wenigen Stunden gelang es der Division, die gegnerischen Stellungen zu überrennen und die Räumung der sowjetischen Brückenköpfe bei Nikolajew zu beschleunigen. Inzwischen rückten die anderen Einheiten des C.S.I.R. in mühsamen Fußmärschen nach. So legte z.B. die Division "PRINCIPE AMADEO DUCA d´AOSTA – PADA" in sieben Tagen von Botosani nach Petschana eine Strecke von 340 Kilometern zurück.

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Am 20. August erhielt Generalleutnant Messe den neuen Einsatzbefehl. Sein Korps wurde der Panzergruppe 1 von General von Kleist unterstellt und sollte den Schutz deren linken Flanke übernehmen.

Sein Korps hatte den Auftrag den Djnepr zur erreichen, diesen zu überqueren und jenseits des Flusses im Rahmen der weiteren deutschen Operationen mitzuwirken. Messe erkannte sofort die Probleme, die seiner harrten. Seine deutschen Vorgesetzten nahmen die Bezeichnung motorisierte Truppen wörtlich und erteilten dem C.S.I.R. entsprechende Befehle ohne Rücksicht darauf, dass bei den erwähnten Divisionen nur äußerst ungenügende Transportmittel vorhanden waren. Hinzu kamen jetzt die Nachschub und Versorgungsengpässe beim C.S.I.R. Um diese Probleme an den richtigen Mann zu bringen, beschloss Messe, die Lage Mussolini persönlich vorzutragen, der gerade in diesen Tagen seinen Besuch angekündigt hatte.

Die Meldung , die Mussolini erhielt gefiel ihm gar nicht, denn er ließ Messe ohne Antwort und war augenscheinlich froh ( so Messe in seinen Erinnerungen), als der Truppenvorbeimarsch seinen Anfang nahm. Und so nahm Messe die Organisation der Logistikengpässe in die eigenen Hände. In kurzer Zeit wurden diese Mängel dann so gut es geht beseitigt.

Die der erste große Kesselschlacht (Petrikowka) bei dem die Italiener beteiligt waren, brachte ihnen große Beute an Kriegsmaterial und Gefangenen ein.

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Das C.S.I.R. musste sich nunmehr an der Besitznahme der wichtigen Industriestadt Stalino im Donezbecken beteiligen und danach weiter nach Osten vorrücken.

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Ende Oktober 1941 wurde das C.S.I.R. der deutschen1.Panzerarmee unterstellt. Im Bunde mit deutschen Truppen beteiligten sich die Italiener darauf am Vorstoß zum Asowschen Meer, besetzten die Bergwerk- und Industrieorte Gorlowka und Rikowo und konnten Mitte November 1941 ihren Sommer- bzw. Herbstfeldzug erfolgreich abschließen.

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Messe in seinen Erinnerungen schreibt: - Ein Vormarsch von 1400 Kilometer, zahlreiche Gefechte, über 12000 Gefangene, 33 abgeschossene Flugzeuge, große Mengen an erbeutetem Kriegsmaterial aller Art, an Waffen und Munition, an Fahrzeugen und Pferden – das war die positive Bilanz der italienischen Expeditionskorps in dieser Periode.